Drohnen töten täglich – Drohnen produzieren Terroristen

Die Kampagne Stopp Air Base Ramstein*, die seit 2015 mit jährlichen großen Aktionen gegen den von deutschem Boden ausgehenden Drohnenkrieg protestiert, fordert die Abgeordneten des Haushalts- und Verteidigungsausausschusses auf, der geplanten Anschaffung von Kampfdrohnen für die Bundesrepublik am 21.06.2017 nicht zuzustimmen. Ein derartiger Beschluss wiederspräche auch dem Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD in dem es heißt: „Vor einer Entscheidung über die Beschaffung qualitativ neuer Waffensysteme werden wir alle damit im Zusammenhang stehenden völker- und verfassungsrechtlichen, sicherheitspolitischen und ethischen Fragen sorgfältig prüfen. Dies gilt insbesondere für neue Generationen von unbemannten Luftfahrzeugen, die über Aufklärung hinaus auch weitergehende Kampffähigkeiten haben.“ Diese Überprüfung hat bisher nicht stattgefunden.
Drohnen töten täglich sowohl Zivilisten als auch Kombattanten. Dies lehnen wir genauso ab wie den völkerrechtswidrigen Einsatz der Drohnen von deutschem Boden aus via die Air Base Ramstein. Drohnen intensivieren und verlängern Kriege, wie z.B. im Jemen oder im Syrienkonflikt.
Drohnen produzieren Terroristen in den Ländern, in denen sie eingesetzt werden; sie sind aber auch Magnete, die zu mehr Terrorakten in den Ausgangsländern von Drohneneinsätzen führen. Sie verschlingen zusätzlich Milliarden Euro, die dringend für soziale Belange, für Bildung, Gesundheitswesen und Wissenschaft benötigt werden.

 

Weitere Informationen auf der Webseite www.ramstein-kampagne.eu

 

Fast 12.000 Menschen haben den Aufruf der Kampagne Stopp Air Base Ramstein unterzeichnet!

Knapp 12.000 Menschen haben mit ihrer Unterschrift zum Ausdruck gebracht, dass sie den Drohnenkrieg nicht wollen und fordern vom Deutschen Bundestag und von der Bundesregierung, "den USA die Nutzung von Ramstein als Basis zur Drohnenkriegsführung zu verbieten und die Satelliten-Relaisstation zu schließen, zugleich selbst auf die Anschaffung von Kampfdrohnen für die Bundeswehr zu verzichten und die Einführung von Kampfrobotern im Militär zu ächten, sowie die illegalen Ausspähpraktiken der NSA in Zusammenarbeit mit dem BND, wofür Ramstein ein Kristallisationspunkt ist, zu beenden."

Wenn auch Du den Aufruf unterschreiben willst, dann klicke hier:
http://www.ramstein-kampagne.eu/event/besiegt-das-voelkerrecht-den-drohnenkrieg/

 

 

Download vom Info-Flyer:
www.linker-liedersommer-waldeck.de

linker-liedersommer-17-Flyer3.pdf

 

Drohnenkrieg heißt auch immer Ramstein

der Luftangriff auf Syrien, die Erhöhung des Militärbudgets in den USA um 54 Milliarden Dollar und die angestrebte Erhöhung in NATO Ländern auf 2% des Bruttoinlandsprodukts zeigen, die Militarisierung schreitet weltweit fast uneingeschränkt voran. Sozialabbau, Kürzungen der Ausgaben für Bildung und Erziehung sowie für Umwelt und Klimaschutz – weltweit. Rüstung tötet täglich. Der Drohnenkrieg wird intensiviert, nicht nur in Somalia, Afghanistan und Jemen.

Die Drohnenanschaffung wird ausgeweitet. Deutschland bestellt Drohnen in Israel und beteiligt sich an der europäischen Drohne. Die Air Base Ramstein wird ausgebaut und Deutschland soll sich mit 18 Millionen Euro an den Kosten beteiligen. Drohnenkrieg heißt auch immer Ramstein. Ohne die Satelliten-Relaisstation wäre der tägliche mörderische Einsatz der Drohnen nicht möglich. Wir wollen ein Ende dieses Mordens und ein Ende des Drohnenkrieges.

Wir wollen – begleitet durch ein umfassendes Konversionsprogramm – die Schließung der Air Base Ramstein. Deswegen engagieren wir uns in der Kampagne Stopp Air Base Ramstein und werden immer mehr und unsere Aktionen immer vielfältiger.

 

Ostern auf die Straße –
Ostermärsche für Frieden in Syrien

 

Trump bombt – Merkel, Hollande und Erdogan klatschen Beifall

In Syrien ist eine rote Linie überschritten: Von den USA. Der Bombenangriff, den Trump befahl, wird von Hillary Clinton, Saudi-Arabien, Netanjahu, Hollande, Merkel, Erdogan, May und der NATO unterstützt. Die neue Kriegskoalition formiert sich. Syrien steht schon am politischen und humanitären Abgrund, jetzt kann es zum Ausgangspunkt eines neuen, großen Krieges werden. Menschen aus aller Welt warnen vor der Gefahr eines Dritten Weltkrieges. Der konnte im September 2013 gerade noch abgewendet werden. Auch damals wurde der Regierung Assad ein Chemiewaffenangriff mit 1.200 Toten unterstellt und Hillary Clinton wollte bomben. Das konnte in letzter Minute durch eine politische Initiative zur Vernichtung aller syrischen Chemiewaffen verhindert werden. Hartnäckig halten sich Informationen, dass die Islamisten Bestände von Chemiewaffen aus Libyen nach Syrien (mit der Unterstützung der Türkei) brachten.
Quelle: Ostermarsch 2017

Mitfahrgelegenheit: Tel.: 01627918743, 06348/8279

https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2017